Programm der Elbphilharmonie

Hier spielt die Musik! Die Elbphilharmonie ist nicht nur optisch ein absoluter Hochgenuss, sondern auch musikalisch. In der ersten Saison geben sich die spannendsten Künstler die Klinke in die Hand. Und sie bringen nicht nur klassische Musik mit – sondern auch Pop, Jazz und krachige Avantgarde. Dies sind die Höhepunkte der ersten Saison:

  • 11. Januar: Das Haus wird mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung von Thomas Hengelbrock eröffnet. Das Programm: Beethoven, Cavalieri, Liebermann, Messiaen, Praetorius, Rihm, Wagner und Zimmermann.
  • 15. Januar: Chicago Symphony Orchestra. Es gehört zu den fünf besten Orchestern der Welt, ihr charismatischer Chefdirigent Riccardo Muti ist legendär.
  • 16. Januar: Brad Mehldau. Der Amerikanier ist einer der großen zeitgenössischen Jazz-Pianisten.
  • Einstürzende Neubauten (21. Januar)
    21. Januar: Einstürzende Neubauten. Was für ein Name in diesem neuen Haus! Klassik-Freunde würden bei dem Konzert der Berliner vermutlich einen Schock erleiden. Liebhaber von avangardistischem Elektro-Krach freuen sich. Wegen der großen Nachfrage gibt es gleich zwei Konzerte an einem Tag.
  • 3. Februar: NDR Late Night mit Tim Bendzko. Ein neues Konzertformat: Erst gibt es eine Stunde Klassik mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, danach tritt der nette Pop-Sänger Tim Bendzko auf. N-JOY Moderatoren führen durch den Abend.
  • 13. Februar: Cecilia Bartoli. Die wunderbare Opern-Diva ist in der turbulenten Verwechslungskomödie „La Cenerentola“ zu sehen.
  • 25. Februar: Paolo Conte. Er ist die Stimme Italiens! Nach Hamburg kommt er mit seiner fantastischen 12-köpfigen Band.
  • 27. Februar: The Gloaming. Geheimtipp im kleinen Saal! Sie gelten als die Coldplay Irlands und spielen Folk mit Klavier und Fiddle – kräftig gegen den Strich gebürstet.
  • John Malkovich (8.-.10. März)
    8. bis 10. März: John Malkovich. Nein, der US-Schauspieler ist nicht unter die Musiker gegangen. Er ist mit der Welturaufführung „Call Me God“ in Hamburg, in der es um die Herrscher der Weltgeschichte geht.
  • 16. März: NDR Bigband / Syrian Bigband. Erstmals trifft die Bigband aus Hamburg auf ihre Musiker-Kollegen aus Syrien. Das wird spannend! Das Konzert ist Teil des Festivals „Salam, Syria.“
  • 25. März: Klavierabend: Lang Lang. Der chinesische Pianist ist DER Superstar der Klassik. In Hamburg spielt er Werke von Albéniz, Debussy und Granados.
  • 3. und 4. April: New York Philharmonic. Die Amerikaner gehören zu den fünf besten Orchestern der Welt. Unter Leitung von Alan Gilbert präsentieren sie unter anderem Werke des amerikanischen Komponisten John Adams.
  • 25. April: Chick Corea. Der Amerikaner zählt zu den ganz Großen des Jazz, er gilt als Ideengeber des Jazzrocks.
  • 7. Mai: Berliner Philharmoniker. Deutschlands Spitzenorchester unter der Leitung von Sir Simon Rattle spielt Bruckners Achte.
  • 11. Mai: Steve Reich. Der amerikanische Komponist gilt als Pionier des Minimalimus. In Hamburg ist er im Rahmen des Festivals „Maximal minimal“.
  • 24. Mai: Jonas Kaufmann. Der Startenor wird nur von Klavier begleitet.
  • 28. Mai: Tomatito. Es wird feurig in der Elbphilharmonie! Der spanische Gitarrenzauberer zelebriert dort seinen Flamenco Nuevo.
  • 11. Juni: Martin Grubinger. Der Virtuose an Schlagzeug und Marimbaphon ist jung und extrem talentiert. „Von ihm geht eine Energie aus, die wie Lavabrocken in den Saal spritzt“, schrieb ein Kritiker mal über ihn.
  • 1. Juli: Lange Nacht des Singens für Chöre. Hobby-Sänger aus Hamburg und Umland entern die Elbphilharmonie – und lassen gemeinsam ihre Stimmen ertönen.

Das tolle Programm der Eröffnungssaison hat nur leider einen riesengroßen Nachteil – sämtliche Konzerte im großen Saal und fast alle im kleinen Saal sind ausverkauft. Sie gehören zu den vielen Hamburgern, die keine Karten mehr bekommen haben? Bald kommt eine neue Chance. Nach der Sommerpause startet die zweite Spielzeit, das Programm wird im April bekanntgegeben.

So kommen Sie an Karten

Die Zahlen sind erstaunlich. Für die erste Spielzeit der Elbphilharmonie gab es 450.000 Karten – und die sind längst (fast) alle weg! Deshalb zwei Tipps.

Erstens: Auf der Seite www.elbphilharmonie.de gibt es die Kategorie „Elbphilharmonie Tickets“. Hier sind alle Veranstaltungen aufgelistet.

Zweitens: Melden Sie sich auf der Seite für den Newsletter an. Darin steht unter anderem, welche Veranstaltungen bald in den Verkauf gehen.

Karten für die kommende Saison können ebenfalls auf der Homepage bestellt werden, außerdem sind sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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