3 Engel für Charlie, 007, Drecksau: Diese Hollywood-Kracher wurden in Hamburg gedreht

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So scharf sehen „Charlies Angels" in der Version von 2020 aus. (Bild: 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmBh)

„Licht, Kamera, Action!“ Ob „Großstadtrevier“ oder „Notruf Hafenkante“ – regelmäßig rollen Kameras durch Hamburg. Auch für deutsche Kult-Filme wie „Schtonk!“ oder „Soul Kitchen“ stellt die Hansestadt die Kulisse. Aber immer wieder setzt auch Hollywood auf Hamburg, wenn es um die Produktion seiner Millionen Dollar teuren Filme geht. Die MOPO hat ein paar der berühmteren Streifen herausgesucht, die mit Hamburg in Verbindung stehen.

„3 Engel für Charlie“ (2019)

Die neueste Adaption der TV-Serie „3 Engel für Charlie“ ist gerade in den Kinos gestartet. Die drei Engel Dylan (Kristen Stewart), Natalie (Naomi Scott) und Alex (Ella Balinska) erledigen für den geheimnisvollen Charlie diverse Aufträge, einer davon führt das Trio auch nach Hamburg. Neben der Speicherstadt soll auch die Elbphilharmonie einen Auftritt haben. Übrigens: Eigentlich war geplant, die Elphi für die Handlung des Films als ein Gebäude in Schweden auszugeben, doch daraus wurde nichts. Gut so!

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„Wer ist Hanna!“

Der Name ist bei diesem Film Programm: Der Teenager Hanna (Saoirse Ronan) weiß sich zur Wehr zu setzen – dafür hat ihr Vater (Eric Bana) gesorgt. Auf der Flucht vor den Handlangern der CIA-Agentin Marissa Wiegler (Cate Blanchett) muss sie dabei all ihre tödlichen Fähigkeiten zum Einsatz bringen. Zwischendurch spielt eine Szene auch in einem vermeintlichen Berliner Nachtclub. Doch alteingesessene Hamburger werden diesen Ort als den Sex-Club Safari auf dem Kiez erkennen.

„James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“

Auch der bekannteste Geheimdienst-Agent der Welt hat schon einen Abstecher nach Hamburg unternommen. In „Der Morgen stirbt nie“ muss James Bond (Pierce Brosnan) gegen die Machenschaften des Medien-Moguls Elliot Carver ankämpfen, dem die britische Tageszeitung „Tomorrow“ und ihr deutsches Pendant „Morgen“ gehören. Szenen des Films spielen dabei im und auf dem Hotel Atlantic sowie in der Mönckebergstraße.

„Verschwörung“

Zugegeben: Dieser Film hat vielleicht am wenigsten mit der Hansestadt zu tun. In der Verfilmung der Fortsetzung der Millennium-Trilogie des Autors Stieg Larsson dreht sich auch alles wieder um die Hackerin Lisbeth Salander (Claire Foy) und den Journalisten Mikael Blomkvist (Sverrir Guðnason). Für eine der zentralen Actionszenen ging es für das Produktions-Team an die Kattwykbrücke in Hamburg, da man in Schweden eine solche spezielle Art Brücke nicht finden konnte.

„Drecksau“

In der Inszenierung des gleichnamigen Romans von Irvine Welsh geht es um den korrupten und drogenabhängigen Polizisten Bruce Robertson (James McAvoy) aus Edinburgh, der seinen Job und die daraus resultierende Macht gnadenlos zum eigenen Vorteil nutzt. Ein Wochenendtrip führt die titelgebende „Drecksau“ dabei nach Hamburg, wo Robertson es in der Hansestadt krachen lässt. Hauptdarsteller McAvoy ließ im Nachhinein allerdings kein gutes Haar an der Reeperbahn. Im Interview mit der „FAZ“ bezeichnete er die sündige Meile als „ziemlich schäbig“.

„A Most Wanted Man“

Nervenkitzel bis zur letzten Minute liefert „A Most Wanted Man“ von Regisseur Anton Corbijn. Die Dreharbeiten für den Thriller fanden dabei fast ausschließlich in Hamburg statt und hier spielt auch die Handlung des Films. Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman), Leiter einer geheimen Geheimdienst-Einheit, kämpft gegen die Finanzierung des Terrors und muss sich dabei auch immer wieder in den eigenen Reihen zur Wehr setzen.

„Target – Zielscheibe“

Als Donna Lloyd in Paris entführt wird, machen sich ihr Ehemann Walter (Gene Hackman) und ihr Sohn Chris (Matt Dillon) auf die Suche nach ihr. Dabei muss Chris feststellen, dass in seinem alten Herrn Fähigkeiten schlummern, die er nie bei ihm erwartet hätte. Eine Verfolgungsjagd des Films aus dem Jahr 1985 führt dabei von der Speicherstadt zu den Landungsbrücken und dort direkt an die Elbe.

„Niemandsland – The Aftermath“

Im zerbombten Nachkriegs-Hamburg des Jahres 1946 spielt die Handlung von „Niemandsland – The Aftermath“. Der britische Colonel Lewis Morgan (Jason Clarke) und seine Frau Rachael (Keira Knightley) treffen sich in der Hansestadt wieder und ziehen in die Villa Lubert an der Elbchaussee. Da sich die Original-Villa allerdings während der Dreharbeiten im Umbau befand, musste als Drehort für das herrschaftliche Anwesen das Schloss Tralau in Travenbrück (Kreis Stormarn) genutzt werden. Die Außenaufnahmen entstanden dagegen in Prag.

„Kick it like Beckham“

Jesminder „Jess“ Bhamra (Parminder Nagra) sollte eigentlich den traditionellen Rollenerwartungen ihrer indischen Familie entsprechen, doch stattdessen will sie lieber Fußball spielen. Durch ihre Leidenschaft lernt sie Jules (Keira Knightley) kennen, die sie dazu überredet,  einer Frauenfußballmannschaft beizutreten. Zusammen mit dem Team geht es auch zu einem Spiel nach Hamburg, bei dem die Freundschaft zwischen Jess und Jules auf eine harte Probe gestellt wird. In der Hansestadt wurden unter anderem der Rathausmarkt und der Bunker an der Feldstraße als Kulisse genutzt.

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