„Elbjazz“-Festival: Jazzklänge zwischen Elphi und Hafenkränen

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Hafen-Atmosphäre und Jazzklänge, Spielorte zwischen Elphi und Blohm+Voss und drum herum, Szene-Größen aus Hamburg und der ganzen Welt: Am 31. Mai und 1. Juni steigt wieder Deutschlands mittlerweile größtes Jazz-Festival, das Elbjazz! Die MOPO gibt schon mal Konzert-Tipps.

Neben den drei Konzert-Locations auf dem Werftgelände werden der Große und Kleine Saal und der Vorplatz der Elbphilharmonie, die Hauptkirche St. Katharinen sowie die „MS Stubnitz“ im Baakenhafen bespielt.

Wie schon 2018 findet ein virtuelles Konzert statt – dieses Mal mit dem international erfolgreichen deutschen Jazzpianisten Michael Wollny und seinem Trio (Freitag ab 17 Uhr, Sonnabend ab 16.30 Uhr, Schiffbauhalle Blohm+Voss). Ausgestattet mit einer VR-Brille und eigenem Avatar, taucht der Besucher während einer 15-minütigen Show in eine spektakuläre Fantasie-Welt ein.

Headliner des Elbjazz 2019 ist Sophie Hunger

Headliner ist die Schweizer Sängerin und Filmkomponistin Sophie Hunger, die auf ihrem siebten Album „Molecules“ mit Elektropop überrascht. Toll: Bei ihrer Begleitband hat sie jüngst die Frauenquote eingeführt (Sonnabend, 20.30 Uhr, Hauptbühne).

Die US-Soulgruppe Tower Of Power bleibt auch in ihrem 50. Jahr mit ihren fulminant arrangierten Bläsersätzen so funky und tanzbar, dass sie Jung und Alt Beine machen dürfte (Sonnabend, 22.30 Uhr, Hauptbühne).

Charmebolzen Jamie Cullum kehrt am 7. Juni nicht nur mit seinem ersten Album seit fünf Jahren zurück, das „Taller“ heißen wird. Eine erste Preview daraus gibt der Multiinstrumentalist, der schon mal mit den Füßen musiziert, beim Elbjazz (Freitag, 23 Uhr, Hauptbühne).

Joja Wendt feiert Premiere mit einem Jazz-Programm

Die Konzerte des Hamburger Piano-Tausendsassas Joja Wendt sind immer ausverkauft. Beim Festival feiert er Premiere mit einem Jazz-Programm (Freitag, 17 Uhr, Hauptbühne).

Als „Turkish Psych Folk from Amsterdam“ bezeichnet das sechsköpfige Ensemble Altin Gün („Goldener Tag“) seine Musik. Noch ein Geheimtipp (Freitag, 18 Uhr, Am Helgen).

Spannend: 20 Jahre nach dem Album „Bambule“ der Beginner spielt das in Hamburg ansässige Trio Toytoy diesen und andere HipHop-Klassiker nach – als instrumentale Jazz-Versionen (Sonnabend, 16.30 Uhr, Hauptbühne).

Sir Elton John ist bereits Fan der 24-jährigen Norwegerin Sofie Tollefsbøl, die mit ihren sieben Mitmusikern in knallig-bunten Outfits unter dem Namen Fieh (ausgesprochen „Fia“) NuSoul, R’n’B und Funk zum euphorischen Konzert-Erlebnis verquickt (Sonnabend, 22 Uhr, „MS Stubnitz“).

Frauenpower gibt es mit der in Berlin lebenden Neuseeländerin Teresa Bergman, die vom „Deutschlandradio Kultur“ als eine der größten Entdeckungen bezeichnet wurde (Sonnabend, 23 Uhr, St. Katharinen).

Elbjazz: 31.5.+1.6., Tagestickets 55 Euro (Freitag) und 69 Euro (Sonnabend), Zweitagesticket 99 Euro. Tickets und Infos: www.elbjazz.de

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