Elbtower-Konzept: Eine weiße Hochhaus-Ikone für die HafenCity

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Die Stadt will hoch hinaus und Maßstäbe setzen: Am Freitag hat Bürgermeister Olaf Scholz das Konzept für den neuen Elbtower vorgestellt. 235 Meter misst der Turm, leicht geschwungen soll das neue Hochhaus zur Ikone werden. Für den Baubeginn wurde 2021 anvisiert. Bauzeit: vier bis fünf Jahre!

Es wird das höchste Gebäude der Stadt: Mit dem geplanten Elbtower bekommt Hamburg bald eine weitere Sehenswürdigkeit. Das futuristische Gebäude soll ein weiteres Aushängeschild in der HafenCity sein, architektonischer Eingang für die Quartiere Grasbrook und Billebogen. Optisch stellen sich die Macher ein „skulpturales Pendant“ zur Elbphilharmonie vor, die in Sichtweite steht.

Bürgermeister Scholz dazu: „Der Turm selbst ist ein selbstbewusstes, elegantes und schönes Haus. Dieser Turm passt in seiner klassischen Haltung zum neuen Hamburg. Ich bin sicher, dieses Haus ist ein großer Gewinn für Hamburg und seine Menschen, auch wenn man sich an den Turm erst wird gewöhnen müssen.“

Der Elbtower, der über die S-Bahn-Station Elbbrücken erreichbar sein wird, soll zum Anziehungspunkt in der Stadt werden. Auf mehr als einer Million Quadratmeter soll das Gebäude Entertainment- und Edutainmentflächen, Einzelhandel und Gastronomie, Hotel, Boarding House, Fitness- und Wellnessbereiche, Kinderland und Co-Working-Flächen bis hin zu modernen und flexibel gestaltbaren Büroflächen vereinen. Wohnungen wird es in dem Elbtower nicht geben. Als Grund wurden die extremen Lärmwerte des Standorts genannt.

„Für diejenigen, die sich mit dem Auto oder der Bahn vom Süden über die Elbbrücken der Stadt nähern, wird der Elbtower deutlich machen, dass die wachsende Stadt Hamburg sich etwas traut. Mit beeindruckender Architektur, mit lebenswerten Quartieren und mit zukunftsfesten Arbeitsplätzen“, frohlockte Standtentwicklungs-Senatorin Dorothee Stapelfeldt.

Die Stadt hatte das Gebäude in Auftrag gegeben. Vor rund einem Jahr schrieb sie das Projekt für einen Architektur-Wettbewerb aus. Die Jury, die drei Entwürfe zur Auswahl hatte, hat sich nun für das Konzept von „David Chipperfield Architects“ im Verbund mit der „SIGNA Prime Selection AG“ entschieden. 2021 sollen die Bauarbeiten starten, vier bis fünf Jahre später könnte dann die Eröffnungsfeier stattfinden.