Europas größtes Club-Event : Diese Hochkaräter spielen auf dem Reeperbahn-Festival

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Es ist mit rund 600 Konzerten in 90 Locations das größte Club-Festival Europas: Das Reeperbahn Festival holt im September wieder jede Menge bekannte Hochkaräter und spannende Newcomer auf den Kiez. Nun hat der Veranstalter die nächsten 50 Acts bekanntgegeben.

Nachdem man bereits im Januar die Festival-Konzerte in der Elbphilharmonie mit Lisa Morgenstern, Anna Ternheimvs. Kaiser Quartett und Efterklang angekündigt hatte, rollt nun die zweite Welle: Angeführt von den krachigen Elektro-Punks Sleaford Mods aus Nottingham.

Niemand bringt den Frust der jungen Generation besser auf den Punkt als Rapper beziehungsweise „Chief Complainer“ Jason Williamson und sein Mitstreiter Andrew Fearn. Bitterböse Kommentare zum aktuellen Zeitgeschehen, gepaart mit schroffen Beats und verzerrtem Synthie-Gerumpel machen das britische Duo zu einer der wichtigsten Bands der Gegenwart.

Aggressiv und intensiv: Die Bremer Metaller Mantar

Extrem aggressiv und energiegeladen ist der nächste große Act: Das Bremer Metal-Punk-Duo Mantar ist der lebende Beweis, dass man nur zwei Personen braucht, um eine der intensivsten Live-Performances der aktuellen Musikszene auf die Bühne zu bringen.

Deutlich harmonischer geht es bei den Berlinern Mighty Oaks zur Sache: Anmutige Indie-Folk-Hymnen mit dreistimmigen Gesangsharmonien – hier dürfen die Zuschauer in Wohlklang schwelgen. Und der dürfte sich in der Hauptkirche St. Michaelis (dem Michel) besonders gut entfalten.

Das britische Trio The Subways verbindet harte Gitarren mit eingängigen Riffs und Gesangslinien. An dem Hit „Rock & Roll Queen“ kam wohl niemand vorbei, der in den vergangen Jahren mal in einem Club war.

Aziza Brahim mischt Weltmusik mit Rock

Die Ausnahmesängerin Aziza Brahim aus der Republik Westsahara mischt traditionelle Klänge ihrer Heimat mit Blues und Rock. Der Kölner Songwriter Eli war vor kurzem noch Straßenmusiker. Inzwischen begeistert sein sonniger Pop dank seiner Hitsingle „Change Your Mind“ ganz Europa.

We Were Promised Jetpacks aus dem regnerischen Schottland sind mit ihrem Sound zwischen Indie-Pop und Post-Punk seit Jahren sehr erfolgreich und bespielen die melancholische Seite der musikalischen Skala.

18.-21.9., diverse Locations. Ein-Tages-Tickets 39 bis 59 Euro, Mehr-Tages-Tickets 85 bis 105 Euro. Karten und weitere Infos hier.

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