Geplanter Elbtower: Hier entsteht Hamburgs höchste Dachterrasse

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Der Michel, die Elbphilharmonie oder die Aussichtsterrasse des Planetariums  – Plätze, auf denen man einen tollen Blick über die Stadt hat, gibt es in Hamburg einige. Doch in ein paar Jahren soll es eine weitere Touristenattraktion geben: Eine Aussichtsplattform auf Hamburgs höchstem Gebäude  – dem Elbtower.

Am östlichen Rand der Hafencity soll mit 235 Metern Höhe das höchste nutzbare Gebäude in der Hansestadt entstehen. Da in anderen Städten markante Hochhäuser mit beeindruckenden Ausblicken viele Besucher anzögen, stelle sich die berechtigte Frage, ob dies nicht auch in Hamburg möglich sein müsste, sagte der SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf.

„Der Elbtower muss ein Haus für alle Hamburger werden“, sagte Kienscherfs CDU-Kollege André Trepoll. „Dass der Senat es versäumt hat, das im Rahmen der Vergabe sicherzustellen, ist inakzeptabel“, kritisiert er.

Bedenken äußerte der Chef der HafenCity Jürgen Bruns-Berentelg. Den Bauherren zu verpflichten, eine Aussichtsplattform einzurichten, sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht sinnvoll, sagte er. Damit könnte das Vorhaben gefährdet werden, „auch wenn eine Aussichtsplattform durchaus wünschenswert wäre“.

Er sorge sich etwa darum, dass „sicherheitsintensive“ Mieter wie Banken nicht mehr bereit wären, den notwendigen Mietpreis zu zahlen, wenn die obersten Etagen des Gebäudes öffentlich genutzt werden. Zudem gebe es bereits viele öffentliche Aussichtspunkte in der Stadt, die durch eine mögliche Plattform weitere Konkurrenz bekämen.

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