Großes Schiff-Spektakel: Dieses Jahr gibt’s den XXL-Hafengeburtstag

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Wenn die Schlepper Ballett tanzen, Windjammer ihre Segel hissen und die Elbe sich zum Laufsteg für Kreuzfahrtschiffe verwandelt – dann ist wieder Hafengeburtstag. Das Gute in diesem Jahr: Wegen Christi Himmelfahrt wird diesmal vier Tage lang gefeiert!

„Der Hafengeburtstag hat sich in den letzten 25 Jahren stark verändert, ist aber immer attraktiver geworden“, erklärte Hafenkapitän Jörg Pollmann. So gibt es vom 10. bis 13. Mai zusätzlich zu den Evergreens wie Eröffnungsgottesdienst (Do, 14.30 Uhr im Michel), Einlaufparade (Do, 16.30), Schlepperballett (Sa 18 Uhr), Feuerwerk (Sa, 21.45) und Auslaufparade (So, 18 Uhr) auch einige Neuerungen.

Erstmals werden nicht nur Schlager, Shanties, Rock, Punk und Jazz über die Elbe schallen, sondern auch klassische Töne. An der Elbphilharmonie wird eine Leinwand aufgebaut, die das Konzert von drinnen nach draußen überträgt. Dabei wird Gustav Holsts „Planeten-Suite“ auf die „Star Wars“-Filmmusik von John Williams treffen. Für Kinder gibt es erstmals ein Piratenfest mit Unterwasserwelten zum Durchrutschen auf der Michelwiese.

Partnerland des 829. Hafengeburtstags ist diesmal Südafrika. Deshalb gibt es auf der Kehrwiederspitze exklusives wie Straußen-Burger oder Biltong (Trockenfleisch).

Aber natürlich geht es wie immer vor allem um Schiffe: Elf Kreuzfahrtschiffe machen im Laufe der vier Tage in der Hansestadt fest, darunter die „AidaVita“, „AidaSol“ und „Aidaperla“. An den Landungsbrücken laden Großsegler wie die „Kruzenshtern“, „Mir“, „Sedov“ und „Alexander von Humboldt II“ zum Open-Ship.

Auch wenn nicht alle Hamburger Fan des maritimen Events sind: Der Hafengeburtstag ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Stadt. Laut einer neuen Untersuchung kommen 64 Prozent der Besucher aus anderen Bundesländern, sechs Prozent sogar aus dem Ausland angereist. Im Durchschnitt halten sich die auswärtigen Gäste 2,5 Tage in Hamburg auf.

Zwei Drittel übernachtet in Hotels der Hansestadt, besucht Restaurants und andere kulturelle Angebote. Erwartet werden mehr als eine halbe Million Gäste.

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