Halbe Milliarde Pendler im Jahr: Das sind Hamburgs meist genutzte U-Bahnhöfe

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Im vergangenen Jahr konnte die Hochbahn einen neuen Rekord vermelden. 458,8 Millionen Menschen nutzen die U-Bahnen und Busse dieser Stadt, ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. An den U-Bahnhöfen herrscht morgens ein geschäftiges Gewusel. Welcher der Bahnhöfe ist eigentlich der größte? Und wie viele Leute sind da unterwegs?

Nachfrage bei der Hochbahn. Der U-Bahnhof mit den meisten Nutzer ist, na klar, der Hauptbahnhof. Aber viele Fahrgäste steigen dort täglich ein und aus? Antwort: 180.000, das sind etwa drei Mal so viele Gäste wie ins Volksparkstadion passen. Hier halten vier U-Bahn-Linien, U1, U2, U3 und U4.

Berliner Tor auf Platz Zwei

Auf dem zweiten Platz liegt Berliner Tor mit täglich 130.000 Gästen. Dahinter folgen Jungfernstieg (104.000 Gäste), Kellinghusenstraße (88.000 Gäste) und Barmbek (70.000 Gäste). 

Der hohe Andrang liegt in der ersten Linie daran, dass es sich bei diesen Haltestellen um Umsteigebahnhöfe handelt. Guckt man auf die U-Bahnhöfe ohne Umsteigemöglichkeit auf andere Schienen, ergibt sich ein anderes Bild. Hier liegt die Haltestelle Wandsbek Markt mit 55.000 Gästen täglich ganz vorn. Es folgen Billstedt (38.000), Farmsen (32.000), Horner Rennbahn (31.000), Landungsbrücken (27.000) und Baumwall (27.000). 

Deutlich mehr Gäste am Baumwall

Bis vor ein paar Jahren war die Haltestelle Baumwall übrigens nicht besonders häufig frequentiert. Vor einigen Jahren haben sich dort viele Agenturen und Medien-Unternehmen angesiedelt, außerdem hat die Elbphilharmonie eröffnet, deshalb ist dort nun viel Betrieb.

Kürzlich hat die Haltestelle „Elbbrücken“ (U4) eröffnet, die einen spektakulären Blick auf die Elbe hat. Gut möglich also, dass sie im kommenden Jahr auch ganz oben auftaucht. 

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