Jahrhundert-Spektakel: Hier können Sie die Mondfinsternis in Hamburg am besten erleben

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Optimale Voraussetzungen für die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts: Laut Wetterbericht erwarten uns am Freitagabend eine klare Sommernacht und kaum Wolken – so lässt sich das Spektakel perfekt beobachten. Wir verraten, wo man in Hamburg am besten gucken kann.

Heute ereignet sich Historisches: Der Mond taucht für eine Stunde und 44 Minuten vollständig in den Erdschatten ein. Damit ist es ist die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts! Grund ist eine besondere Konstellation am Himmel: Der Mond geht zunächst am Freitag gegen 21.16 Uhr auf. Da er allerdings im Erdschatten liegt, erstrahlt er blutrot. 

Danach wird es erst am 9. Juni 2123 wieder zu einem solchen Ereignis kommen, wenn die Mondfinsternis statt einer Stunde und 44 Minuten sogar noch zwei Minuten länger dauert.

Hauptsache freie Sicht in Richtung Südosten

Wo kann man das Spektakel in Hamburg am besten beobachten? Im Prinzip benötigt man nur einen freien Blick auf den Horizont in Richtung Südosten – den gibt es theoretisch auch vom heimischen Küchenfenster aus.

Da sich die Mondfinsternis nur knapp über dem Horizont abspielt, empfiehlt sich aber ein höher gelegenes Plätzchen oder ein wenig bebauter Ort, um einen guten Ausblick zu haben. Vor allem ambitionierte Fotografen sollten sich eine entsprechende Position suchen, um den Mond gut einfangen zu können und zusätzliche Elemente mit ins Bild zu nehmen.

Freie Sicht in Parks und auf den Anhöhen

Einen schönen Blick von oben hat man zum Beispiel vom Bismarckstein am Süllberg aus. Auch der Energieberg in Georgswerder und der Müllberg in Hummelsbüttel sollten eine hervorragende Aussicht bieten.

Gut gucken kann man natürlich auch an Orten mit weniger beziehungsweise niedriger Bebauung. Eimsbüttel und Eppendorf kommen da eher nicht in Frage – Ohlstedt, Rahlstedt, Niendorf schon eher.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sucht sich einen Platz in einem von Hamburgs großen Parks. Im Öjendorfer Park, Volkspark, Ohlsdorfer Friedhof und Stadtpark gibt es große, wenig bewachsene Flächen mit guter Aussicht.

Wer das Spektakel in Verbindung mit einem Wein oder ähnlichem genießen möchte, für den könnte der Süllberg in Blankenese oder die Plaza der Elbphilharmonie (bis Mitternacht geöffnet) etwas sein. 

Spezielle Veranstaltung rund um die Mondfinsternis

Wer es aktiver mag, sollte sich über die speziellen Veranstaltungen oder Public Viewings informieren. In der Sternwarte in Bergedorf kann man sich beispielsweise mit Vorträgen informieren und im hauseigenen Café Raum und Zeit Platz nehmen. Vor dem Planetarium wird die Finsternis mit Musik untermalt.

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