Kampnagel Sommerfestival: Spielen gegen den Weltuntergang

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Mit Musik, Tanz und Performances gegen die drohende Klimakatastrophe und andere düstere Zukunftsaussichten: Das Internationale Sommerfestival in der Kulturfabrik Kampnagel bietet vom 7. bis zum 25. August „Kunst, die den Zustand der Welt beschreibt und einen Blick in die Zukunft wirft“, wie es Festivalleiter András Siebold beschreibt.

Eröffnet wird das Festival von dem Tanzstück „Marry Me In Bassiani“ von (La) Horde – ein Stück über das politische Potenzial tanzender Massen. Pop-Ikone Peaches zeigt zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum ein Happening mit 40 Beteiligten über die Zukunft des Feminismus. Der Kunstverein präsentiert zeitgleich eine Ausstellung der Sängerin „zwischen Performance, Rock-Show und bildender Kunst“.

In der Elbphilharmonie spielen Soap & Skin, Chilly Gonzales sowie das Aarhus Symfoniorkester mit dem Bell Orchestre. Musik- und Kunst-Tausendsassa Kid Koala lädt sein Publikum ein, mit ihm zusammen ein Vinyl-Orchester zu bilden. Alle Zuschauer bekommen einen Plattenspieler, eine Effektbox und eine Kiste Platten – auch Kinder ab acht Jahren können mitmachen.

Dass bei der Zukunft unserer Spezies eventuell auch Außerirdische mitmischen, zeigt das Puppen-Musical „Space – The Third Season“ von Josh Dolgin. Surrealistische Popwunderskulpturen erschaffen die „Future-Feministen“ CocoRosie. Und unter dem Titel „3Gradplus“ entwickelt der Journalist Hannes Grassegger eine Konferenz zum Klimawandel als Live-Reportage.

Das gesamte Programm und Karten gibt es auf kampnagel.de.

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