Miu im Gruenspan: Bitte noch ein Liebeslied!

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Bei der Hamburger Sängerin Miu läuft es seit geraumer Zeit sehr gut. (Bild: Elena Zaucke/hfr)

Die Geschichte der Hamburger Sängerin Miu klingt ziemlich gut: Nach einem Konzert in dem legendären, 1961 gegründeten New Yorker Jazzclub „The Bitter End“ (Greenwich Village) schmeißt Nina Graf alias Miu ihren Werbe-Job hin, um von nun an nur noch das zu machen, was die 32-Jährige wirklich will: Musik ist ihr Leben.

Vor allem: Soulmusik. Und der Mut lohnt sich: Bald spielt sie mit einer zehnköpfigen Band in der Hamburger Elbphilharmonie.

Inzwischen ist Mius Soulpop in aller Munde. Zwei Alben der gebürtigen Hamburgerin und Dozentin an der Hamburg School Of Music sind bereits erschienen. Das dritte, das Doppelalbum „Modern Retro Soul“, wird nun im Gruenspan live vorgestellt. Irgendwo zwischen Blues, Jazz, Soul und Seventies-Pop perlen ihre Stücke wie etwa „Not Another Lovesong“. Nicht noch ein Liebeslied? Der Titel führt natürlich in die Irre. „Man kann nie genug Liebeslieder schreiben“, findet Miu.

Miu spielt in Hamburg

Und so schreibt sie weiter Liebeslieder. Von Vorbildern wie Lauryn Hill, Adele, Ella Fitzgerald oder Amy Winehouse hat sie sich emanzipiert – inzwischen klingt sie vor allem nach sich selbst. Nach Miu, die partout nicht deutsch singen will, auch wenn es angesagt ist. „Deutsch klingt irgendwie wie eine alte Schreibmaschine“, sagt sie. Und wer will schon wie eine alte Schreibmaschine klingen? Also alle Soulsisters und Soulbrothers ins Gruenspan zu Mius elegantem Soul-Pop!

Gruenspan: 10.10., 19 Uhr, 22 Euro

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