Nach Elbphilharmonie: Jetzt bekommt Hamburg die „Bibliotheken-Elphi“

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Helsinkis Zentralbibliothek Oodi. So soll künftig auch das Hamburger „Haus der digitalen Welt“ aussehen. (Bild: picture alliance/dpa)

Ein futuristischer Glasbau, ein bisschen wie die Elphi: So präsentiert Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda seine Vision einer „Elbphilharmonie der Digitalisierung“: Hambugrs neues Großprojekt, das „Haus der digitalen Welt“, das neben der Zentralbibliothek und der Volkshochschule auch noch Raum für die digitale Entfaltung bieten soll.

Wie das "Abendblatt" berichtet, wolle der Bund das Großprojekt mit 60 Millionen Euro unterstützen, Hamburg müsste nach Regeln der gemeinsamen Finanzierung dieselbe Summe beisteuern.

120 Millionen Euro würden allerdings, nach Brosdas Einschätzung, nicht genügen. Derzeit werde bereits nach möglichen Partnern und Nutzungsmöglichkeiten gesucht, so das "Abendblatt" weiter. Anschließend soll das Augenmerk verstärkt auf einen passenden Standort und die konkrete Ausarbeitung des Konzepts gelegt werden.

Vorbild für neues Hamburger Großprojekt: Zentralbibliothek in Helsinki

Vorbild für den Entwurf ist die Zentralbibliothek Oodi in Helsinki, in der spezielle Bildungs- und Freizeitangebote aus der digitalen Welt miteinander kombiniert werden, um eine neuzeitliche Begegnungsstätte zu schaffen.

Die Vorstellungen des Senators für das Hamburger Projekt sind bereits Teil des SPD-Parteiprogramms für die kommenden Bürgerschaftswahlen am 23. Februar. (mdo)

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