Nach Jazz-Flucht aus der Elphi: Intendant appelliert an Publikum

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Es war ein peinlicher Vorfall in der Elbphilharmonie: Etliche Zuschauer flüchteten am 7. November aus einem Jazz-Konzert des Künstlers Vijay Iyer. Jetzt richtete sich Intendant Christoph Lieben-Seutter mit einem Appell an das Publikum.

Die Konzertbesucher waren damals offenbar nicht wegen der Musik ins Konzert gekommen, sondern um den Saal zu begutachten. Als ihnen die Töne missfielen, ergriffen sie in Massen die Flucht. Das „Abendblatt“ berichtete. 

Vergangenen Sonntag stand wieder Jazz auf dem Programm der Elbphilharmonie. Und Christoph Lieben-Seutter richtete sich vor dem Konzert an das Publikum: „Mit der Bitte, sich im Klaren darüber zu sein, dass das Aufstehen und Rausgehen während eines Konzerts in diesem Saal mehr auffällt und stört als an anderen Orten“, sagt Pressesprecher Tom R. Schulz zur MOPO.

Das „Abendblatt“ zitiert Christoph Lieben-Seutter mit der Bemerkung, dass Jazzfans „schon mal auf ein Bier einen Saal verlassen und dann zurückkehren“. Die Ansprache zeigte Wirkung: Diesmal verließen nur wenige Zuschauer das Konzert des SF Jazz Collective aus San Francisco.

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