Nach schweren Vorwürfen: Plácido Domingo singt doch in der Elphi

Veröffentlicht

Plácido Domingo kann am 27. November wie geplant in der Elbphilharmonie auftreten. Nachdem dem Opernsänger sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden waren, war zunächst nicht klar, ob das Konzert stattfindet.

Die Elphi hält an den bestehenden Plänen fest, nach denen der weltbekannte Opernstar Plácido Domigo am 27. November hier ein Konzert gibt. „Als öffentliche Institution können wir sexuelle Übergriffe weder tolerieren noch verharmlosen, sind aber in unserem Handeln auch an rechtsstaatliche Prinzipien gebunden“, sagte der Intendant Christoph Lieben-Seutter am Donnerstag.

Domingo: „Die Anschuldigungen sind unzutreffend.“

Mehrere Sängerinnen und eine Tänzerin hatten dem Opernstar vorgeworfen, ihnen gegenüber sexuell übergriffig geworden zu sein. „Die Anschuldigungen dieser ungenannten Personen, die bis zu dreißig Jahre zurückliegen, sind zutiefst beunruhigend und – so wie sie dargestellt werden – unzutreffend“, erklärte er und wies die Vorwürfe zurück.

In den Vereinigten Staaten hatten die Oper in San Fransisco und das Philadelphia Orchestra Konzerte mit Domingo aufgrund der Vorwürfe abgesagt. Die Salzburger Festspiele wollen ihn im August allerdings auch auftreten lassen.

Powered by WPeMatico