Stimmt so! : Mit dem Trinkgeld heute Gutes tun

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Stimmt so! Zum fünften Welttrinkgeldtag wird am heutigen Dienstag das Portemonnaie gezückt und gespendet. Keine Sorge: Kellner und Köche kriegen wie üblich ihr Trinkgeld ausgezahlt – denn alle teilnehmenden Gastronomen verdoppeln die Summe für den guten Zweck! Gespendet wird jedes Jahr für lokale Initiativen und Einrichtungen: Diesmal freuen sich das Café Nova auf der Veddel und das Treppencafé St. Pauli.

11.300 Euro kamen im vergangenen Jahr zugunsten der Stadtteilkantine La Cantina in Ottensen sowie dem Cateringprojekt Chickpeace zusammen. „Diesen Betrag wollen wir natürlich übertreffen“, sagt Lars Meier von MenscHHamburg e.V., dem Initiator der Aktion.

Üblicherweise werden bei uns zwischen fünf und zehn Prozent der Summe als Trinkgeld gespendet. Dieser Betrag ist aber selbstverständlich nicht verpflichtend, vielmehr soll damit guter Kundenservice anerkannt werden.

Mehr als 30 Betriebe in Norddeutschland nehmen in diesem Jahr am Welttrinkgeldtag teil, unter anderem die Beach Motels, die Bullerei, Christiansen’s, das Clouds, das Restaurant Engel, das Gastwerk, mehrere Prizeotels, das Störtebeker Elbphilharmonie, das Überquell oder die zwei Superbuden in Hamburg.

Doch warum gibt es eigentlich „Trinkgeld“? Der Begriff stammt wohl aus dem Mittelalter. Ursprünglich sollte der Bedienstete damit auf das Wohl des Spenders anstoßen. Doch betrunken seinen Dienst tun, damit taten die Kellner ihren Gästen keinen Gefallen. Also wurde Geld gegeben, sodass das Personal nach Feierabend einen heben konnte. Für viele Kellner ist das Trinkgeld ein wesentlicher Teil des Gehalts.

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