Weltstadt-Debatte entfacht: Elf Gründe, warum Hamburg geiler ist als Berlin

Veröffentlicht

Hamburg oder Berlin – die Diskussion um die vermeintlich echte „Weltstadt“ schlägt im Netz hohe Wellen. Entfacht hatte sie ausgerechnet Ex-Bürgermeister Ole von Beust (63, CDU), ein Hamburger durch und durch, mit seiner jüngsten Aussage: „Hamburg diskutiert, ob es eine Weltstadt ist oder nicht. Berlin ist es“. Doch bei  allem Schwärmen für Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte und Co., geht es Berlin wirklich so viel besser? Das sind elf Gründe, warum Hamburg geiler ist als die Hauptstadt.

Hier tritt man nicht in Hundekot

In Hamburg verschwindet Hundekot meist in schwarzen Tütchen und diese im Müll – in Berlins Szene-Vierteln stört es das Herrchen selten, dass sein Vierbeiner die Notdurft mitten auf dem Gehweg drapiert.

Tagsüber für 20 Kilometer mit dem Auto im Stadtverkehr 30 Minuten brauchen

In Hamburg gibt’s natürlich auch etliche Staustrecken morgens und abends – der Berliner kennt es aber gar nicht, halbwegs flüssig mit dem Auto im Berufsverkehr voranzukommen und braucht quer durch die Stadt fast immer mindestens eine Stunde.

 Ohne Nasenklammer S-Bahn fahren

In Hamburg ist der HVV selten eine Zumutung – in Berlin stinkt es in U- und vor allem die S-Bahnen regelmäßig, manchmal ist der Ursprung auch sichtbar. Ein Grund: Manch Obdachloser entleert sich gerade nachts zwischen den Sitzen.

Ohne Englischkenntnisse im Café bestellen

In Hamburg lecker Kuchen, was Scharfes aus dem Asia-Wok oder eine italienische Kaffeespezialität bestellen, klappt mit hiesigen Sprachkenntnissen immer – in Berlin beherrschen die kosmopolitischen Jungkellnerinnen aus Spanien, Australien & Co. oftmals nur Englisch.

In zwei Minuten von Bus & Bahn am Hauptbahnhof zum ICE

In Hamburg gibt es nicht nur Parkplätze direkt vorm Bahnhof, auch Bus und Bahn halten nur wenige Gehminuten von den ICE-Gleisen entfernt – wer im Berlin einmal quer durch den Hauptbahnhof eilen muss, fährt erstmal mit drei bis vier Rolltreppen oder wartet gut und gern minutenlang auf den Fahrstuhl.

Von Straßen-Baustellen nichts mitkriegen

Wenn der Hamburger in den Sommerferien nicht durch die Stadt fährt, kriegt er von manch Baustelle gar nichts mit – der Berliner dagegen rechnet bei seinen Baustellen eher in Jahren statt Wochen. Und unverhofft kommt oft: an der besonders wichtigen Elsenbrücke über die Spree wurden jüngst gefährliche Risse entdeckt – wieder eine nervige Baustelle in Berlin mehr.

Sich einfach auf eine Wiese legen, ohne sie vorher nach Dreck und Spritzen abzuscannen

An der Elbe, im Stadtpark oder in Planten un Blomen die Decke rausholen und ein Mittagsschläfchen machen, kein Problem – der Berliner hingegen muss erstmal akribisch die Liegewiese absuchen, um ein sauberes Plätzchen zu finden, das die kuschelige Decke nicht versaut.

Im Taxi mit Kreditkarte zahlen, ohne Gemaule zu ernten

Im Hamburger Hansafunk-Taxi mit Plastikgeld zu bezahlen, gehört fast schon zum guten Ton – in Berlin haben sich viele Taxifahrer bis heute nicht an die Kreditkarte gewöhnt und akzeptieren bargeldlose Fahrgäste nur widerwillig.

Kinderwagen im Hausflur abstellen

Wer in Hamburg das Kinderwagengestell im Hausflur abstellt, hat gute Chancen, dass es am nächsten Morgen noch dasteht – in Berlins Trendbezirken ist es genau andersherum.

Sich auf pünktliche S-Bahnen verlassen

Um in Hamburg pünktlich von Wandsbek nach Blankenese zu kommen, ist die S-Bahn ein sicherer Tipp – viele Berliner verbringen Tag für Tag deutlich länger in einer stehenden als in einer fahrenden S-Bahn.

Mit der Bahn bis in den Flughafen fahren

Hamburgs Airport ist für eine Millionenstadt nicht nur zentral, er ist auch gut angebunden – in Berlin nerven die aus allen Nähten platzenden Flughäfen nicht nur mit wuchernden Anbauten in der Art billiger Baumarkt-Verschläge, bis heute fährt keine S- oder U-Bahn in irgendein Terminal in Tegel oder Schönefeld.

Powered by WPeMatico